Zur Begrüßung am Morgen um 7:00 Uhr hat es geregnet. Ich habe toll und entspannt geschlafen. Die beiden Mamas waren da leider nicht so mit erholsamen Schlaf gesegnet worden. Zum Start in den Tag wurde erstmal der Kaffeevollautomat von Nici ordentlich strapaziert. Heute hieß es packen im Regen und somit auch zum ersten Mal auf dieser Tour ein nasses Zelt einpacken und nach der Verabschiedung von den 2 Mädels und den Kids ging es los.

Zum Start der Tour ging es heute erstmal abwärts – super! Es hat aber nicht lange gedauert und meine Freude wurde getrübt – es ging den Berg hoch, begleitet von Regen. So ging das die ersten 25 Kilometer die ganze Zeit: Hoch und runter bei Regen. Ich habe mich durchgebissen, teilweise auch geschoben, und dann endlich den Ebnisee erreicht.

Sehr schön dort, bis auf die anschließende Steigung – aber das war für heute Dauerthema. Ein kurzes Stück von ca. 10 Kilometern ging es endlich mal auf der Ebene, dass war sehr hilfreich um ein wenig Kraft zu tanken. An einer Tankstelle noch mit Cola und Energy-Drink versorgt um die letzten Höhenmeter erfolgreich zu meistern und das hat auch geholfen. Der ständige Wechsel aus Anstieg und Abfahrt zog sich gnadenlos bis zum Ende durch. So waren es am Ende des Tages laut Komoot 1.460 Höhenmeter, mein Sigma sagte sogar 1.592 Höhenmeter.

Da war ich doch ordentlich stolz auf mich, das geschafft zu haben!

Auf dem Campingplatz wurde ich nett empfangen und für 12,80 EUR die Nacht eingecheckt. Zelt aufgebaut, alles verstaut und pünktlich, als ich damit fertig war hat es begonnen zu regnen. Perfektes Timing diesmal. Da es hier einen Pool gab, habe ich mir die Chance nicht entgehen lassen und bin in die Fluten gehüpft.

Abendessen wie immer: Nudeln aus der Tüte und anschließend gab es ein ordentliches Gewitter. Da bin ich doch froh, dass ich mir ein hochwertiges Zelt geleistet habe, das, wenn man es mit Sinn und Verstand aufbaut auch einiges aushält. Und so ein Gewitter im Zelt ist eine coole Sache – im Video unten ein kleiner Eindruck davon.

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